Berichte aus dem Jahr 2008

Spende des Bayerischen Bauernverbands - 17.12.08

Anlässlich des diesjährigen Kreiserntedankfestes in Muggendorf haben die Landfrauen des Bayerischen Bauernverbands (Lkr. Forchheim) Kuchen gebacken und zu Gunsten der Lebenshilfe Forchheim verkauft.

Die Kreisbäuerin Frau Rosi Kraus und ihre Mitstreiterinnen übergaben unserem 1. Vorstand Herrn Dr. Platzek für die Lebenshilfe nun die Stolze Summe von 1100,.- €.

Wir bedanken uns sehr herzlich für den tatkräftigen Einsatz und die große Spende der Landfrauen im Namen unserer Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer Behinderung.

Bericht: Ruckert          Seitenanfang

(c) Sebastian Fischer - Fränkischer Tag

Adventsspaziergang - 13.12.08

Am Samstag, dem 13.12.08 trafen sich die Vereinseltern der Schul- und Tagesstättekinder zu einem gemeinsamen Adventsspaziergang mit anschließendem Umtrunk am Lagerfeuer.

Es begann bereits leicht zu dämmern, als die gut gelaunte Gruppe nebst 1. Vorsitzendem und Geschäftsführer sich aufmachte, um im weihnachtlich verschneiten Winterwald das Christkind zu suchen. Der Schnee glitzerte im Schein der Laternen im Kellerwald und einige Kinder vermuteten hinter jedem Baum ein Engelchen, das ihnen den Weg zum Christkind zeigen würde. Nach einem ordentlichen Fußmarsch kamen dann alle etwas durchgefroren, aber wohlbehalten am Lebenshilfe-Spielplatz wieder an, der im Schein von Lagerfeuer und Fackeln in einem heimelichen warmen Licht erstrahlte. Nachdem sich alle am Feuer bei Kinderpunsch und Glühwein etwas erwärmt hatten, kam wie aus dem Nichts, umrahmt von Wunderkerzen und Fackeln das Christkind und beschenkte die Kinder.

Bericht: Altjohann          Seitenanfang

(c) Altjohann

Jahreshauptversammlung - 21.11.08

FORCHHEIM (ah) — Die schlechte wirtschaftliche Lage der Lebenshilfe Forchheim der vergangenen Jahre, hat sich im Berichtsjahr 2007 etwas entspannt. Dies haben der 1. Vorsitzende der Lebenshilfe Rolf-Christian Platzek und der Schatzmeister Roland Pfister berichtet.

Die gute Nachricht kam von Platzek zur Jahreshauptversammlung: „Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich die finanzielle Lage der Forchheimer Lebenshilfe stabilisiert hat." Den noch immer zu hohen Verlusten im Schulbereich stünden positive Entwicklungen im Bereich der Frühförderung gegenüber.
Der 1. Vorsitzende hofft sogar darauf, dass nach Abschluss der Entgeltverhandlungen mit dem Bezirk ein ausgeglichener Haushalt möglich sein wird. Platzek appellierte an die Bezirksräte die Haushaltsvorgaben an den sozialen Auftrag des Bezirks flexibel auszurichten und nicht nur zu versuchen, sich bei den Kommunen durch Absenkung der Kreisumlagen „lieb Kind zu machen".

Aufträge dringend nötig
Im Bereich der Werkstatt sei ein Verlust entstanden. Höhere Löhne und  sinkende Umsatzerlöse führten im Berichtszeitraum zu einem Verlust von 81000 Euro. Man sei dringend auf weitere Aufträge aus der Wirtschaft angewiesen. Notwendig werde ein Werkstatterweiterungsbau in Weilersbach. Nachdem 2010 die S-Bahnverbindung nach Forchheim eingerichtet werden soll, wird das Haus an der Piastenbrücke abgerissen werden.
277 Werkstattbeschäftigte sind in Forchheim, Weilersbach, bei der Projektgruppe „Schritt für Schritt" und in sonstigen Gruppen angestellt, die von 64 Voll- und Teilzeitkräften betreut würden, so Platzek.
Ein eigenes Gebäude soll auch für die Frühförderung, gleich neben der Werkstatt „Schritt für Schritt" errichtet werden. Hier sei die Finanzierungsfrage noch offen. Im Schuljahr 2009/2010 will man erstmals mit einem neuen Schulversuch beginnen. Geplant ist, eine Außenklasse an einer Grundschule in Forchheim einzurichten. Als mögliche Standorte sind die Schulen Burk/Buckenhofen und Reuth genannt.

Kampf um die Existenz
Geschäftsführer Norbert Fischer ging auf den operativen Geschäftsbereich der Lebenshilfe ein. Frühförderung: Derzeit betreuen 18 hauptamtliche Mitarbeiter eine ständig wachsende Anzahl an Kindern. Hier gebe es einen permanenten Kampf um die wirtschaftliche Existenz, so Fischer. Er hofft, dass man bei der Aushandlung der neuen Vergütungssätze Sätze vereinbare, mit denen der Bereich auch weiterhin existieren könne.
Bei der Tagesstätte sei die Zahl der betreuten Kinder ebenfalls ansteigend. Zurzeit werden 110 Kinder betreut. Auch hier müssten neue Pflegesätze ausgehandelt werden.
Die Schülerzahlen im Bereich der Schule sind annähernd gleich geblieben. Mit der Situation des Betreuten Wohnens sei man zufrieden. Es sei eine hohe Auslastung bei einem akzeptablen Pflegesatz erreicht worden.
Zukünftig wolle man nicht nur Wohnen in Gemeinschaften anbieten, sondern auch Einzelwohnen, Paarwohnen und selbstständiges Wohnen im Elternhaus unterstützen.
Menschen mit Behinderungen würden in Bayern unterschiedliche Unterstützungen erfahren, kritisierte Fischer. Die finanzielle und damit auch personelle Ausstattung der Einrichtung schwanke zwischen „gerade noch überlebensfähig" bis zu „äußerst komfortabel".
Während eine unterfränkische Tagesstätte mit einem Pflegesatz von 38 Euro unterstützt (Forchheim: 45 Euro) werde, blicke man neidisch auf Bad Tölz. Hier würden Pflegesätze von 85 Euro gezahlt, so Fischer.
Man habe aber auch einiges erreichen können: So wurde beispielsweise für die Mitarbeiter die leistungsorientierte Vergütung eingeführt, die Mitgliederbetreuung als Bestandspflege intensiviert und mit der Mitgliederneugewinnung begonnen.

„Eigentlich ein gutes Jahr"
Schatzmeister Roland Pfister stellte die finanzielle Situation vor. Kumuliert bleibt im Gegensatz zu den vergangenen Jahresabschlüssen „nur ein kleiner Gesamtverlust" mit 8363 Euro bestehen, so war zu erfahren. „Eigentlich ein gutes Jahr, wenn man die Minderung von Verlusten als Erfolg betrachtet", so Pfister.
Bei den Neuwahlen wurde die Vorstandschaft mit einer Ausnahme in
ihren Ämtern bestätigt: Rolf-Christian Platzek (1. Vorsitzender), Konrad Gast (3. Vorsitzender), Roland Pfister (Schatzmeister), Erhard Brehm (Schriftführer) und Bernhard Forster und Edeltraud Kaiser (Beisitzer).

Werner ist Nachfolger
Als Nachfolger für den langjährigen 2. Vorsitzenden Hans Kotschenreuther wählte die Versammlung den stellvertretenden CSU-Fraktionsvorsitzenden und Stadtrat Thomas Werner in das Gremium.

Bericht: Alexander Hitschfel - FT, NN          Seitenanfang